www.magisches-deutschland.net : Ein deutschlandweites Netzwerk für Hexen und Zauberer entsteht

Gemeinsam zaubern leicht gemacht

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Die Vorteile

Andere Magie-Interessierte kennenzulernen, bietet vor allem die Möglichkeit, sich auszutauschen, Wissen und Erfahrungen zu teilen. Für viele ist Magie eine sehr private Sache, über die man mit Menschen, die dieses Interesse nicht teilen, schwer sprechen kann. Wer sich mit Magie beschäftigt, ist deswegen oft einsam. Es fehlen die Bestätigung, die Hilfe und die Freundschaft von Gleichgesinnten. Dabei ist das Gegenmittel so einfach: sich vernetzen! Das hilft dabei, die eigenen Erlebnisse nicht nur mitzuteilen, sondern (wenn man möchte!) sie auch zu erweitern und zu vertiefen...

Natürlich kann man voneinander lernen: die Magie ist ein weites Feld und noch wenig erforscht, die Chancen stehen also gut, dass Andere Dinge wissen, die einem selbst bisher entgangen sind. Durch solche Kontakte (und die Kontakte dieser Kontakte...) kann man auf dem eigenen Weg viel schneller vorankommen. Einige Möglichkeiten magischer Entwicklung sind überhaupt nur mit der Hilfe von Anderen möglich, zum Beispiel die Initiation in traditionelles Wicca. Und wer schon mal ein gelungenes großes Gruppenritual erlebt hat, weiß: solche Riten können in vielerlei Hinsicht viel kraftvoller sein als Ein-Mann-Rituale!

Diese Seiten sollen dazu dienen, dass die Hexen, die Zauberer, die Wagemutigen, die "Spinner", die Erforscher der Magie besser zueinander finden, voneinander lernen und ihre Fähigkeiten verbessern können. Denn die Magie ist, wie gesagt, so ähnlich wie Sex:

  • Magie macht alleine weniger Spaß,
  • Magie ist Übungs- und Erfahrungssache,
  • Magie beherrscht man nie perfekt: es gibt immer jemanden, von dem man noch etwas lernen kann und
  • wer Magie mit Fremden machen will, sollte man sie sich sorgfältig aussuchen!

Die versteckten Magier

Mehrere Umfragen in verschiedenen Ländern haben gezeigt, dass mehr als die Hälfte aller Menschen schon mindestens einmal etwas übernatürliches erlebt haben! In Deutschland sind einige der einfacheren Techniken (wie Astrologie oder Wünschelrutengehen) so verbreitet, dass die Mehrzahl aller Deutschen zumindest weiß, dass da "etwas dran ist". Bücher aus dem Bereich der Esoterik, die viele (leider vereinfachte und abgeschwächte) Elemente aus der Magie beinhalten, machen etwa 15% aller verkauften Bücher aus. Es gibt also Millionen von Menschen, die mit Magie mehr oder weniger etwas anfangen können. Diesen Menschen wird es aber sehr schwer gemacht, die Magie genauer kennenzulernen, denn die vielen Vorurteile gegenüber der Magie führen dazu, dass sich Magier/innen gern verstecken - nicht nur vor Außenstehenden, sondern auch vor einander!

Durch das Internet, in dem sich der verbreitete Wunsch nach Diskretion durch Pseudonyme (Nicknames) und alternative Email-Adressen erfüllen lässt, ist es viel leichter geworden Gleichgesinnte zu finden. Hier kann man nach Herzenslust Kontakte knüpfen, verschiedene Magierichtungen kennenlernen und sich aussuchen, was zu einem passt. Dadurch ist bereits eine große "Szene" entstanden, in der sich Zehntausende Magie-Interessierte austauschen, verteilt über unzählige Foren und Social-Networking-Seiten. Leider ist diese Möglichkeit noch nicht ausreichend...

  • Zu einem ist sie nur denen zugänglich, die regelmäßig im Internet sind.
  • Zweitens reden (wegen der allgemeinen Vorsicht) viele in diesen Foren nicht darüber, wo sie wohnen.
  • Drittens kennen viele nur ein paar der vielen Foren und in fast allen magischen Foren können nur Mitglieder mitlesen.
  • Und viertens: wer finden kann, kann noch lange nicht gefunden werden, denn nur die Allerwenigsten machen sich die Mühe, eine eigene Webseite einzurichten (auch das geht anonym, wenn man will) und dafür zu sorgen, dass sie von anderen verlinkt wird.

Aus allen diesen Gründen wissen selbst im Internet, wo sich eigentlich gut kommunizieren lässt, die meisten von uns Magier/innen gar nicht, dass wir eigentlich sehr, sehr viele sind. Die Seite magisches-deutschland.net hilft dabei, diese Probleme zu lösen, indem sie Kurzinformationen zu den magischen Richtungen, Kontaktadressen von möglichen Gleichgesinnten in den verschiedenen Bundesländern und Tipps zur Vernetzung anbietet. Natürlich können wir längst nicht alle erreichen; wir schätzen selbst, dass unsere Linklisten weniger als 0,1% aller Magie-Interessierten in Deutschland umfassen. Ein umfangreicheres und leistungsfähigeres Netzwerk kann nicht nur aus einer Webseite bestehen; es kann nur wachsen, wenn die Magier/innen, die durch magisches-deutschland.net aufeinander aufmerksam werden, sich untereinander kennenlernen.

Die Mittel und Wege

Die Heiden und Hexen haben dafür gesorgt, dass mittlerweile sehr viele magische Kontakte bei Stammtischen geknüpft werden. Stammtische gibt es in vielen größeren Städten. Sie treffen sich (in der Regel monatlich) in bestimmten Lokalen und bieten eine Gelegenheit, unverbindlich ins Gespräch zu kommen, Bekanntschaften zu machen und Wissen auszutauschen. Die allermeisten Inhaber von Lokalen sind sehr tolerant! Stammtische lassen sich sehr leicht selbst gründen - man muss nur Werbung für den Treffpunkt machen und tapfer hingehen - aber gerade kleine Stammtische verschwinden auch schnell wieder. Es ist deshalb oft sinnvoll, lieber bei einem existierenden Stammtisch mitzumachen als einen neuen zu gründen.

Gelegentlich werden von Gruppen, Stammtischen oder Einzelpersonen größere offene Treffen angeboten, bei denen alle Anhänger einer bestimmten magischen Richtung, oder alle die sich überhaupt für Magie interessieren, eingeladen sind. Hier findet oft ein einzelnes Ritual statt und die restliche Zeit bleibt zum Feiern, Schwatzen und Kennenlernen. Ein beliebter Anlass für solche Treffen sind die Jahreskreisfeste der Wiccas, aber auch zu anderen Zeiten (fast immer an den Wochenenden) gibt es solche Treffen. Obwohl es prinzipiell offene Treffen sind, darf man dort normalerweise nur mit persönlicher Einladung teilnehmen und auch die Ankündigung gibt es in der Regel nur mündlich. Um dabei sein zu dürfen, kontaktiert man am besten sympathische Gruppen oder Stammtische und bittet um eine Einladung zum nächsten Event dieser Art. Natürlich kann man ein Hexenfeuer, eine Sonnwendfeier oder Ähnliches auch selbst auf die Beine stellen, aber dafür sollte man schon ein paar Kontakte haben, denn sowas macht mit einer großen Gruppe den meisten Spaß!

Kleiner und überschaubarer sind magische Arbeitstreffen (auch: Ritualabend, Esbat, Tempeltreffen,...). Sie stehen meist unter einem konkreten Thema, das ein oder mehrere Teilnehmer vorher recherchiert haben (z.B. Tarotkurs, schamanische Sitzung oder Bannungsritual-Workshop). Sie passen gut in ein Wohnzimmer oder einen privaten Tempelraum und werden meistens von derjenigen oder demjenigen organisiert, der oder die den Raum zur Verfügung stellt. Je nach den Wünschen und Möglichkeiten der Gruppe finden sie mehr oder weniger regelmäßig statt. Ob Besuch willkommen ist, ist jeweils verschieden.

Die Etikette

Die wichtigste Devise, die eigentlich überall gelten sollte aber in der Magie ganz besonders, lautet: Toleranz! Es gibt sehr viele verschiedene Wege und was für den/die eine/n Magier/in gilt, ist nicht unbedingt auch für den/die andere richtig.

Wer neue Bekanntschaften und Freundschaften schließen will, muss natürlich freundlich und höflich sein. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit! Aber gerade unerfahrene Hexen und Zauberer bilden sich manchmal so viel auf ihr Wissen ein, dass sie glauben, sie könnten auf andere herabsehen. Das ist erstens Unsinn: respektvolles Miteinander ist immer ein Gewinn und nichts ist es wert, dass man das dafür aufgibt. Zweitens gibt es immer genug andere Leute mit besseren Manieren, wer sich also Unhöflichkeiten nicht gefallen lassen will, braucht das nicht zu tun.

Wir alle haben unterschiedliche Gründe, uns mit anderen zu vernetzen. Manche wollen vielleicht die Romantik feierlicher Gruppenrituale, andere möglicherweise Wissensaustausch, wieder andere vielleicht nur schauen was die anderen so machen. Wenn du beispielsweise einen Coven gründen willst, kannst du nicht davon ausgehen, dass jede/r andere Magier/in von der Idee begeistert ist. Unterhaltet euch über eure jeweiligen Wünsche und Erwartungen und so werdet ihr sicher Gemeinsamkeiten finden, auf die ihr euch dann konzentrieren könnt.

Die Infrastruktur

Das wichtigste Kommunikationsmedium für Magier/innen ist heutzutage das Internet. Diese Webseite hier gehört dazu, aber es gibt noch zahlreiche andere nützliche Seiten. Einige der wichtigsten sind:

Außerdem gibt es magische Zeitschriften, die Wissen vermitteln, aktuelle Themen diskutieren und dem Austausch dienen. Derzeit sind drei von größerer Bedeutung: die von Edition Roter Drache professionell herausgegebene "Shekinah" (100 Seiten und 10 Euro pro Ausgabe, alle magischen Richtungen), die von Cumhachd betreute "Damhain Alla" (kostenlos, hauptsächlich Wicca) und das Gemeinschaftsprojekt "Schlangengesang" (kostenlos, Heidentum). Alle drei lassen sich bequem abonnieren.

Aber nichts geht ohne persönliche Kontakte. Im direkten Gespräch lernt man schnell viel mehr als aus Büchern und Webseiten, man kann gemeinsam zaubern und Spaß haben und Magie so erleben, wie die Leute im stillen Kämmerlein sie nie erleben werden! Deshalb nutze die Möglichkeiten des Internets und der Zeitschriften... vor allem aber triff andere Magie-Interessierte und bau mit am großen, deutschlandweiten magischen Netzwerk!